Eisenbahnfreunde unterwegs

Jahrzehntelang war das Grubenholz ein wichtiges Ladegut auf den Bahnhöfen in Marsberg und Westheim. Was liegt also näher sich den Einsatzort dieses Grubenholzes einmal näher anzuschauen.

Bei schönem Wetter ging es im September, natürlich mit der oberen Ruhrtalbahn, via Hagen nach Essen. Erstes Ziel war die Zeche Zollverein. Vom Hauptbahnhof sind es nur wenige Minuten mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Zollverein.Die Eisenbahnfreunde vor dem Eingang zum Zeche-Zoll-Verein
Der erste Eindruck ist überwältigend.


Und genau das war auch das Bestreben der Architekten, die das Industriebauwerk 1926 entworfen haben. Auf diesen und weitere Aspekte der Anlage ging der Mitarbeiter von Zollverein ein. Rund 2,5 Stunden führte er uns durch die ehemals größte und modernste Förderanlage Europas. Anschaulich erklärt und unterstützt durch viele Animationen, setzte sich der Betrieb „Zeche“ für uns wieder in Bewegung. Neben den Informationen zu Technik und Architektur, spannte er auch immer den Bogen zu den Arbeitsbedingungen der Menschen: Staub, ohrenbetäubender Lärm, wenig bis kein Arbeitsschutz. Alles für die Kohle - wenig für den Arbeiter, so das Motto.
Mit viel Applaus für unseren „Bergmann“ verabschiedeten wir uns vom Weltkulturerbe „Zeche Zollverein“.Stärkung im Gruga-Park

Weiter ging es mit der Tram in den Gruga-Park. Nach einer kurzen Brotzeit starteten wir in die Modelleisenbahnwelt „Oktorail“. Schon das Hineingehen in das ehemalige Gewächshaus wartet mit einer Überraschung auf. Näheres wollen wir aber an dieser Stelle nicht verraten.

Auf rund 400 m² Anlagenfläche wird der Weg vom Erz bis zum fertigen Auto gezeigt. Die Reise führte uns von Deutschland bis nach Italien. Eine sehr sehenswerte Anlage die einen Besuch lohnt.Octorail
 

 

Nach einem Zwischenstopp in Hagen, bei dem wir uns stärken konnten, erreichten wir pünktlich um 21 Uhr nach einem informativen und schönen Tag den heimatlichen Bahnhof.

 

 

 

 

 

 

 

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